Livebericht: Marillion – With Friends from Orchestra Colosseum Theater Essen 16.12.2019

Als Marillion bekannt gaben, das sie 2 Shows im Dezember in Deutschland mit Orchester spielen wollen, war klar, hier muß man jetzt schnell sein. Innerhalb kurzer Zeit waren beide Shows dann auch „Sold Out“.

Nach dem ersten Probelauf beim Marillion Weekend 2017 in Port Zeelande (NL), da schon mit dem „In Praise of Folly String Quartett“ erstmals auf der Bühne, entwickelte sich mehr. Ergänzt durch Sam Morris (French Horn) und Emma Halnan (Flute) ergab sich dann auch durch die Zusammenarbeit mit Michael Hunter, die Produktion des Albums „With Friends from the Orchestra“ auf der 9 Klassiker komplett neu eingespielt wurden. Nach dem legendären Royal Albert Hall Konzert ging es dann mit eben den neuen Sachen auf Tour.

Denn Abend eröffnete Harry Pane akustisch, nur mit Gitarre und Gesang. Beim Publikum wurde das auch wohlwollend aufgenommen und mit ordentlich Applaus bedacht.

Marillion begannen ihren zweiten Abend mit einer etwas geänderten Setlist zum Vortag, als erstes „Gaza“. Steve Hogarth tauchte aus dem Dunkel auf und sprang vorn auf den Bühnenrand, dazu die sich ständig rotierenden Scheinwerfer, und man hatte schon wieder Bilder im Kopf … Danach mit „Fantastic Place“ ein Song der auch neu aufgenommen wurde, und dem das neue Gewand durchaus steht … weiter mit „You’re Gone“ wobei ich immer den Eindruck habe, das hier Pete Trewavas besonders viel Spaß hat.

„Seasons End“ und „Estonia“ folgten dann als nächstes, wobei die dazugehörigen Videos, immer eine größere Bedeutung erlangen, hat sich ja bei einigen „Großen“ der Szene gut entwickelt, auch Marillion spielen hier ganz klar in der ersten Liga mit … der Einklang der Musik und der Bilder dazu erzeugt noch eine größere Spannung und ein Konzerterlebnis der Extraklasse..

Mit „Hollow Man“ folgt dann ein Stück das bei mir nicht so zünden will, auch im Original auf dem „Brave“-Album schon nicht. Aber gleich darauf kam mit „Ocean Cloud“ eine richtig starke Nummer, weiter im regulären Set ging es mit „The Sky Above the Rain“ ein Song vom „Sounds“ – Album … hier in dem orchestralem Gewand passt es besser her …und als Abschluss „The Great Escape“. Gänsehaut Pur …

Erste Zugabe dann „Afraid of Sunlight“ … auch noch einmal sehr emotional … war’s das ? Nein!

Die zweite Zugabe mit den Stücken „The New Kings“ und dem grandiosen „This Strange Engine“ ( zusammen knapp 30 min) beendeten dann einen wirklich gelungenen Abend in Essen.

c holger stöckel

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