Neues Album von Astrosaur – „Portals“

Irgendwann zwischen den späten 1990er und den frühen 2010er Jahren verschwand das Rif weitgehend aus dem Mainstream des Rock und Pop. Seine transformative Kraft – das Rif als Mittel, um den Hörer in eine andere Dimension zu versetzen – wurde zu einer Kunst, die nur im Untergrund von Rock und Metal geschätzt wird. Einer der starken Vertreter dieser transformativen Kraft ist ASTROSAUR, ein übersehenes Juwel in der internationalen Heavy Psyche Rock- und Post-Metal-Szene. Seit ihrem Debütalbum „Fade In // Space Out“ aus dem Jahr 2017 setzt das norwegische Power-Trio das Rif als Haupttransportmittel ein. Jetzt, mit der Veröffentlichung ihres dritten Albums Portals, klingen ASTROSAUR ausladender und überzeugender denn je und liefern eine intuitive Erkundung des Unendlichen, angetrieben von schwebenden Gitarren und wogenden Grooves. Erscheinen wird das Album am 28.11.2022 über Pelagic Records.

Tracklist:

1.Opening

2.Black Hole Day

3.The Deluge

4.Reptile Empire

5.Eternal Return

„Als wir anfingen, war die Idee für die Band, schwere instrumentale Rockmusik im Format des Power-Trios zu erforschen. Wir wollten Musik machen, in der man sich verlieren kann, Musik, die eine Pause von der Realität bietet und einen mitreißt“, erklärt Hauptsongwriter Eirik Kråkenes die Ursprünge der Band. Bei ASTROSAUR wird der norwegische Session-Gitarrist (der bereits mit LEPROUS und IHSAHN live spielte) von Bassist Steinar Glas (EINAR STRAY ORCHESTRA) und Schlagzeuger Jonathan Eikum (TAIGA WOODS) unterstützt. ASTROSAUR kombinieren erkennbare Elemente aus vielen Genres wie Post-Rock, Doom Metal, Psychedelic Rock und Progressive Metal und wurden von Metalsucks als „die nächste große Post-Metal-Band“ bezeichnet – und Portals beweist, dass diese Worte sehr wohl zutreffen.

„Der Titel Portals entspringt der Faszination für das Konzept der Zeit und Theorien über das Multiversum“, fährt Kråkenes fort und philosophiert über den Ursprung dieser Songs. „Manche sagen, dass, wenn Zeit und Raum unendlich sind und unser Universum nur eines von unendlich vielen Universen in einem unendlichen Multiversum ist, jedes mögliche Ereignis unendlich oft stattfinden wird. Wie würden diese Paralleluniversen und alternativen Zeitlinien aussehen?“ In der Tat scheint die Welt der Portale eine unendliche Anzahl von Möglichkeiten und eine unendliche Anzahl von Aspekten in Betracht zu ziehen.

pic: (C) pelagic records)

Band:

Eirik Kråkenes (Guitar)

Steinar Glas (Bass)

Jonathan Eikum (Drums)

Während frühere Alben live oder mit der Absicht aufgenommen wurden, so zu klingen, als ob die Band live spielen würde, ist Portals das Produkt eines bewussten Aufnahmeprozesses, der mehr Überlagerungen und Experimente zuließ. Durch die Hinzunahme von Vibraphonen, Moog und akustischen Gitarren ist der Sound von ASTROSAUR voller und vielfältiger als je zuvor. Von der schwebenden Ouvertüre von „Opening“ bis zum glorreichen Finale von „Eternal Return“ zeigt Portals die nächste große Post-Metal-Band von ihrer besten Seite. Fans dynamischer Riffs und komplexer Kompositionen können sich wieder einmal freuen, denn sie können sich auf einen weiteren wilden Ritt mit diesem aufregenden norwegischen Kraftpaket einstimmen und ausklingen lassen.

Mit ihrem dritten Album haben ASTROSAUR ein unglaublich vielfältiges und musikalisch anspruchsvolles und befriedigendes Erlebnis abgeliefert, das zeigt, dass diese Band mehr ist als die Summe ihrer wirklich großartigen Teile. Im Laufe von fünf Tracks und 48 Minuten nutzt die Band die besten Eigenschaften der oben genannten Genres, um Sie auf eine klangliche Reise in die tiefsten Höhlen von Raum und Zeit mitzunehmen.

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