Review: Enchant „The Great Divide“ (2014)

Enchant – The Great Divide

VÖ. 29.09.2014 (Inside Out)

Enchant are:

Ted Leonhard (Vocals & Guitar)
Douglas A. Ott ( Guitars, Vocals, Bass Pedals und Mellotron)
Bill Jenkins (Keys, Organ & Piano)
Sean E. Flanegan (Drums & Percussion)
Ed Platt (Bass)

Erschienen als:

Special Edition Mediabook (mit Bonus Best Of Album)
Standart Jewel Case
Gatefold Black 2 LP
Gatefold Orange 2 LP (lim.100)
Albumdownload

Tracks:

1. Circles 7.58
2. Within An Inch 7:35
3. The Great Divide 9:03
4. All Mixed Up 4:11
5. Transparent Man 6:19
6. Life In A Shadow 4:58
7. Deserve To Feel 8:00
8. Here And Now 7:31

9.Prognosticator (Instrumental – Bonus)

Total Time: 55:47

Ganze 11 Jahre waren seit „Tug Of War“ vergangen, so richtig hatte ich nicht mehr dran geglaubt das da noch was kommen sollte…nun ist es aber das 8.Studioalbum der Band geworden.
Was war in der Zwischenzeit geschehen, die letzte Tour in Europa war 2005, Ted ist bei Spooks Beard aktiv, Bill Jenkins bei Sound Of Contact. Douglas produzierte diverse Band´s in seiner Heimat.
So eine lange Pause kann auch einiges verändern, haben ja einige Band´s gezeigt, hier aber bekommt man die Kost die erwartet werden durfte.

Hauptsongwriter war auf dem Album Douglas A. Ott. Mit All Mixed Up und Life In A Shadow sind auch 2 Tracks von Ted Leonhard.

Insgesamt ist das Album Ausgewogen, Transparent und Druckvoll produziert, der Opener „Circles“ rollt dann auch schön im Midtempo-Rhytmus los, so kann´s weiter gehen, ab 2:41 kommt das so prägnante Basspiel von
Ed Platt zum ersten mal richtig zur Geltung. „Within An Inch“ überzeugt mich dann durch schöne Rhythmuswechsel, wenn bisschen härter wird, ist es besser.In der Mitte des Song´s kommen die Keyboards dann auch mal richtig durch,
….und dann der Bass und das Piano. Hier singt Ted auch in einer Stimmlage die ich durchaus mag. Der längste Song ist der Titeltrack mit seinen etwas über 9 Minuten. Schöner abwechslungsreicher Song mit vielen Tempowechseln und durchaus gängigen Melodien. „All Mixed Up“ schöne Rocknummer ohne Prog-Elemente. „Transparent Man“ wieder etwas vertrackter, sehr eingängiger Refrain, mehrstimmig gesungen. „Life In The Shadow“ wieder etwas rockiger, aber das Schema seit sich ab hier zu wiederholen, „Deserve To Feel“ dann auch ne´gute Rocknummer. Nochmal Spannend wird´s für mich bei „Here and Now“, mit schönem Bass startet das Stück, baut sich dann Stück für Stück zu einer richtig guten Nummer auf. Schönes Piano, dann darf auch Mister Ott nochmal richtig in die Saiten greifen. Für mich die beste Nummer auf dem Album.
Der Bonussong ist instrumental, hat hier eigentlich dann die meisten Progressiven Elemente in sich vereint.

Fazit: schönes Rockalbum.

Wunsch: die Jungs mal wieder Live zu sehen.

Wertung: 7 / 10

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