Review: Meadows – Modern Emotions (2020)

Meadows ist eine niederländische Band, gegründet vom “Silhouette” Gitarristen Daniel van der Weijde. Das Debütalbum “Modern Emotion” erscheint am 27.11.2020. “Modern Emotion” orientiert sich an Einflüssen von Dream Theater, Haken, Muse und Porcupine Tree. So zumindest sagt es die Band selbst.

Daniel van der Weide (guitar)

Jurien Bergsma (bass)

Peter Meijer (vocals)

Rob van Nieuwenhuijzen (drums)

Jeffrey van Driest (guitar)

1. Dance With The Corpse Bride

2. Modern Emotions

3. Nostalgia

4. Rebecca

5. Powerture

6. Good Times

7. The Void

8. The Brave

„Modern Emotion“ ist nun also das Debütalbum der ambitionierten niederländischen Band Meadows. Beginnend mit dem instrumentalen „Dance With The Corps Bride“. Eingeleitet mit einer akustischen Gitarre unterstützt durch eine Violine, gespielt von Sophie Zaaijer, baut sich das ganze sehr schnell zu einem treibenden Stück auf, mit kleinen Tempowechseln zu ruhigeren Passagen. Am Piano ist Erik Laan (Silhouette) auch als Gast zu hören. Als nächstes „Modern Emotion“, für mich schon mal einer der Toptracks des Albums, getragen wird der Song von wunderbaren, meist leichten aber dennoch intensiven Gitarrenmelodien, Ohrwurm-Refrain und angenehme Groove.

„Nostalgia“ fast schon bisschen folkloristisch angehaucht, schöne Halbballade wo auch die Stimme von Peter Meijer sehr gut zum tragen kommt, erinnert mich fast schon ein wenig an Blind Guardian. „Rebecca“ ist wieder ein instrumentales Stück, sehr Gitarrenbetont, mit einigen Tempowechseln, ruhigen Violinenpassagen, hin zu einem treibenden Schlussakkord, sehr melodisch.

„Good Times“ beginnt sehr zurückhaltend mit akustischer Gitarre, schönem Gesang, baut sich dann aber doch zu einem kraftvollen Song auf, gekrönt mit dem Gitarrensolo von Ruud Jolie (Within Temptation) als Gast. „Powerture“ ist wieder ein instrumentaler Song, mit viel Tempo und tollen Gitarren. Das anschliessende „The Void“ ist mit 1:19 Länge das kürzeste Stück auf der Platte, auch ohne Gesang und als Übergangsstück zum letzten Song „The Brave“ zu sehen.

Hier nochmal großartige Melodien, viele Rhythmuswechsel, als Gäste noch einmal Erik Laan, Sophie Zaaijer und kein geringerer als Richard Henshall von Haken mit einem Gitarrensolo vertreten. Für mich der zweite Toptrack des Albums. Mit knapp 38 Minuten Spielzeit passt das Ganze gut auf eine LP, und wer auf melodischen Progressive Metal steht, macht mit dem Album nichts verkehrt. Mit „Modern Emotions“ haben sie in jedem Falle eine Tür geöffnet. Wohin diese führt wird sich in Zukunft herausstellen…

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