Reissue: Arjen Lucassen´s „Star One“

Im Zuge des neuen „Star One“ Albums „Revel In Time“ bringt Inside Out die beiden ersten Alben noch einmal neu heraus. „Space Metal“ aus dem Jahr 2002, sowie „Victims Of The Modern Age“ erschienen 2010. Beide erstmalig auf Vinyl erhältlich. Veröffentlichung ist für „Space Metal“ der 11.03.2022. „Victims Of The Modern Age“ folgt dann am 01.04.2022.

2002 bekannt durch seine Alben des Progressive-Rock-Projekts Ayreon, ist Star One „Space Metal“ ein aufregendes Projekt von einem der großen Visionäre des Rock, Arjen Lucassen. Mit seinem herausragenden musikalischen Können, der visionären Produktion und einem einfachen, aber weitreichenden Konzept strahlt Star One „Space Metal“ hell wie eine riesige Sonne in der Galaxie des Rock. „Space Metal“ ist keine durchgehende Geschichte oder eine Rockoper wie die Ayreon-Alben. Dennoch ist es ein Konzeptalbum und eine Reise durch Arjens Gedanken und Erinnerungen. Er nimmt den Hörer mit auf eine Reise, auf der er die großartigen Science-Fiction-Weltraumfilme wieder erlebt, die ihn so sehr geprägt haben. Zweifellos hat Arjen Lucassen mit seinen Ayreon-Alben einen Trend gesetzt. Um die Vielfalt der beteiligten Stimmen zu gewährleisten, verwendete er sehr unterschiedlich klingende Sänger, die in denselben Songs auftraten – verschiedene Sänger für verschiedene Stimmungen. Dan Swano (ex-Edge of Sanity, Nightingale) singt die tiefen Parts, Russell Allen (Symphony X u.a.) singt die kraftvollen, rauen Parts, Damian Wilson (ex-Threshold, Headspace) singt die hohen, klaren Parts, und zur Krönung singt Floor Jansen (Nightwish) die wirklich hohen Refrains. Robert Soeterboek (Ayreon) sang die Backing Vocals mit seiner großen, rauchigen Stimme. Natürlich spielte Ed Warby die kraftvollen Drums, und Erik Norlander steuerte wieder einmal seine riesigen analogen Synthie-Leads bei. Arjen gelang es auch, Jens Johansson (Yngwie Malmsteen, Dio, Stratovarius) zu gewinnen, der ebenfalls einige unglaublich schnelle Synthesizer-Leads spielte. Arjen gelang es sogar, Hawkwinds Dave Brock für einen Gastauftritt zu gewinnen, was bisher noch niemandem gelungen ist.

Für „Victims of the Modern Age“ hat er die hochkarätige Besetzung der Leadsänger des ersten Albums „Space Metal“ (2002) wieder zusammengeführt: Russell Allen (Symphony X), Damian Wilson (Headspace, Threshold), Floor Jansen (ReVamp, ex-After Forever), und Dan Swanö (Nightingale, Second Sky, ex-Edge Of Sanity). Die unterschiedlichen Gesangsstile dieser großartigen Vokalisten, die von hochfliegenden Power-Vocals über eindringlich-melodische Passagen bis hin zu brutalem Growl reichen, verleihen jedem Song eine atemberaubende Vielfalt an stimmlichen Texturen. Was die Instrumente betrifft, so spielte der Holländer die Rhythmusgitarren, die Hammondorgel, das Mellotron, die Solina-Streicher und die analogen Synthesizer selbst ein und lud Schlagzeuger Ed Warby (Ayreon, Hail of Bullets, Gorefest) und Bassist Peter Vink ein, die kraftvollen Rhythmusspuren zu liefern. Außerdem holte er sich die einschüchternden Solokünste des ehemaligen After Forever-Keyboarders Joost van den Broek und des Gitarristen Gary Wehrkamp (Shadow Gallery), die beide charakteristisch glühende Soli beisteuerten. Zusätzlich zu dieser formidablen Besetzung rekrutierte Lucassen drei weitere Sänger – Mike Andersson (Cloudscape, Full Force, Silent Memorial), Rodney Blaze und den ehemaligen Black Sabbath-Frontmann Tony Martin – für einige Bonustracks des Albums. (Inside Out)

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