Bruce Soord, kehrt mit seinem neuen Soloalbum „Ghosts in the Park“ zurück

Als Gründungsmitglied und Hauptsongwriter von The Pineapple Thief hat Bruce Soord in den letzten zehn Jahren kontinuierlich an seiner Stimme gefeilt, die emotionale Direktheit mit musikalischer Zurückhaltung verbindet. Sein neuestes Soloalbum Ghosts In The Park, das am 15. Mai 2026 erscheinen soll, ist sein bisher persönlichstes und offenstes Werk: ein Album, das von Verlust, Erinnerung und den stillen Momenten geprägt ist, die sich offenbaren, wenn das Leben weitergeht, während alles andere stillzustehen scheint.

Das Album entstand über einen Zeitraum von zwei Jahren, während Soord ausgiebig mit The Pineapple Thief auf Tournee war, und wurde in Hotelzimmern, fremden Städten und Momenten erzwungener Einsamkeit geschrieben. Vor diesem Hintergrund musste Soord den langwierigen Verfall und schließlich den Tod seines Vaters sowie das fortschreitende Alzheimer seiner Mutter verkraften. Diese Erfahrungen bilden das emotionale Rückgrat von Ghosts In The Park – Trauer in Bewegung, unvorhersehbar auftauchende Erinnerungen und die stille Entschlossenheit, weiterzumachen.

pic: (C) Anne-Marie Forker

Die Akustikgitarre steht im Mittelpunkt des Albums und wurde oft in rohen First-Take-Aufnahmen direkt in Hotelzimmern eingespielt, bevor sie sorgfältig in Studioaufnahmen integriert wurde. Diese Spannung zwischen Zerbrechlichkeit und Kontrolle prägt den Sound des Albums. Tracks wie „Concepción“, „Meet Me On The Downs“ und das Titellied entstanden an bestimmten Orten – Chile, Hamburg, Oberhausen –, wobei jeder Ort einen subtilen Eindruck auf die Musik hinterließ. Parks, Häfen und anonyme Räume werden zu wiederkehrenden Schauplätzen, an denen Vergangenheit und Gegenwart koexistieren, durchsetzt von flüchtigen Momenten der Klarheit inmitten des Chaos.

Das Album wurde fast ausschließlich von Soord selbst eingespielt, mit Bassbeiträgen von Jon Sykes bei „Kept Me Thinking“. Es wurde in einer Kombination aus Aufnahmen in Hotelzimmern und Studio-Sessions aufgenommen, wodurch die Unmittelbarkeit seiner Entstehung bewahrt wurde. Ghosts In The Park wurde von Steve Kitch gemastert und ist ein karges, reflektierendes und evolutionäres Begleitwerk zu Soords gefeiertem vorherigen Soloalbum.

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