A Liquid Landscape kehren mit ihrem neuen Album „Rogue Planet“ zurück

Nach fast einem Jahrzehnt der Stille kehrt die niederländische Progressive-Alternative-Rock-Band A Liquid Landscape mit ihrem dritten Album „Rogue Planet“ eindrucksvoll zurück. Das Album erscheint am 28. Mai 2026 digital und am 5. Juni 2026 auf Vinyl und CD bei Glassville Music und stellt sowohl eine Fortsetzung als auch eine Weiterentwicklung des unverwechselbaren Sounds der Band dar.

pic: (C) Niels Knelis

Seit ihrer Gründung haben sich A Liquid Landscape einen Namen für ihren mitreißenden, gitarrenlastigen Art-Rock gemacht, der Zugänglichkeit und progressive Ambitionen miteinander verbindet. Zu ihren bisherigen Veröffentlichungen zählen: Long Lost Traveler (EP, 2009) – Nightingale Express (LP, 2012) – The Largest Fire Known To Man (LP, 2014) – Stories Left Untold (EP, 2016).

Die Band stand bereits mit namhaften Acts wie Thrice, Anathema, Marillion, Karnivool, Riverside, Soen, The Pineapple Thief, Crippled Black Phoenix und Iamthemorning auf der Bühne.

Auf „Rogue Planet“ verbindet die Band ihre charakteristische Art-Rock-Sensibilität mit einem stärkeren Bezug zum Alternative Rock der späten 90er und frühen 2000er Jahre und erkundet dabei schwerere Klangtexturen und einen direkteren emotionalen Ausdruck, ohne dabei an Atmosphäre oder Tiefe einzubüßen.

Leadgitarist Niels van Dam dazu: „Das Leben nahm seinen Lauf, weißt du. Das Trippeln kleiner Füße. Und dann kam Covid. Aber wir haben immer weiter an neuen Songs gearbeitet. Und als wir schließlich genug Material hatten und anfingen, es gemeinsam in einem Raum zu spielen, wurde klar, dass diese Band noch nicht am Ende war.“

Der Titel des Albums leitet sich von dem astronomischen Phänomen eines „Vagabundenplaneten“ ab, einem Himmelskörper, der frei umhertreibt und an keine Umlaufbahn gebunden ist. Dieses Konzept dient als eindringliche Metapher für die moderne menschliche Existenz.

„Ich habe den Begriff ‚Rogue Planet‘ in einer National-Geographic-Sondersendung gehört, und er hat mich sofort angesprochen. Er hatte etwas so Trostloses, so Zerbrechliches und doch Gefährliches und potenziell Feindseliges an sich. Er ging mir nicht mehr aus dem Kopf, und als es an der Zeit war, den Text fertigzustellen, begann ich, ihn als Metapher für den Zustand der Welt zu verwenden – für unsere Gesellschaft, wie sie heute ist.“ sagt Sänger Fons Herder.

In einer Zeit, in der die Welt vernetzter ist als je zuvor, bleibt ein allgegenwärtiges Gefühl der Isolation bestehen. „Rogue Planet“ spiegelt dieses Paradoxon wider: Es ist zugleich eine Warnung und ein stiller Leuchtturm, der Themen wie Desillusionierung, existenzielle Orientierungslosigkeit und zerbrechliche Hoffnung miteinander in Einklang bringt.

pic: (C) Niels Knelis

Musiker

Coen Speelman – drums
Fons Herder – vocals / guitar
Niels van Dam – lead guitar
Robert van Dam – bass

Few and Far Between Part I war der erste Titel, an dem wir bereits 2016 zu arbeiten begannen. Die erste Zeile entstand als Scherz: ‚by and by, about time to look alive‘. Ich fand es witzig, ein Album nach einer mehrjährigen Veröffentlichungspause so zu beginnen. Später wurde das Ganze viel düsterer und entwickelte sich zu einer Art Weckruf vor dem bevorstehenden Untergang. Ironischerweise gewannen sowohl der Scherz als auch der eigentliche Text mit der Zeit nur noch mehr an Relevanz.“ so Fons Herder zum ersten Stück.

Das Video entstand in Zusammenarbeit mit Thomas de Vries und Lex Vesseur und fängt die Stimmung rund um das lang erwartete Comeback der Band ein.

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